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Aus »Traum von Atlantis«. Gedichte 1994, Vers 10061 bis 10080

ORPLID


Dem Gedenken Eduard Mörikes

Weylas Kind, das leuchtet fern,
Sonnenstrand und Wandelstern,
Dem wir folgen durch die Zeit,
Immerfort zur Fahrt bereit.

Wo der Schwab behäbig schmaust,
Eine fremde Unruh haust,
Nicht mit Lärm und Unverstand,
Doch sie weiß von einem Land.

Ist es nichts als Litratur,
Oder ist der Mann Augur,
Der Gedichte sorgsam spricht
Und die Freiheit zeigt der Pflicht?

Jungfraun lieben Poesie,
Aber ernst ist solches nie,
Gleichwohl vor des Doktors Red
Bleibt es still wie beim Gebet.

Griechisch sind das Licht, das Meer,
Aber deutsch die Sehnsucht brennt,
Darum ist begnadet, wer
Weylas Lied von Orplid kennt.