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Aus »Weckruf und Mohn«. Gedichte 1988, Vers 3109 bis 3122

DAIMONION


Erinnern muß, was uns gegeben, Lust,
Daß tiefer sie in alte Sprüche führ,
Gleicht sie dem Riß und einer Pendeltür,
Drin du der Angeln Schmerz vernehmen mußt.

Hier bist du reif für diese Nacht, berühr
Des Engels Hand, die leichter ist als Blust
Und dennoch müde, und dir wird bewußt:
Das Leiden wächst mit Ahndung, Blick, Gespür.

So träum in seinen offenbaren Wink,
Dort finden manche Welten Fug und Fach,
Und deute nichts, und fliehn die Bilder flink,

Sie kehren, und beständig steht sein Dach,
Ob auch dies Haupt in Staub und Schutt versink,
Den nur der Schmerz hält die Verheißung wach.