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Aus »Kursachsenspiegel«. Gedichte 2010, Vers 37234 bis 37249

MÜHLGRÜN


Nach Mühlgrün sollts weitergehn,
Doch was Pflanze einst und Keim,
Ist inzwischen, klar zu sehn,
Auerbacher Schreberheim.

Namen stehn auf Karten rum,
Und der Dichter sinnt und hofft,
Alle Ewigkeit ist krumm,
Doch sie ward begradigt oft.

Zwar der Gastwirt ist wie je
Nur dem guten Zahler grün,
Aber wenn ich Mühlen seh,
Seh ich keine Seel sich mühn.

Stetig fließen Land und Laut
In legendenhaften Schaum,
Wer nicht alt und wiederschaut,
Spürt den Sog der Tiefe kaum.