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Aus »Trichterwinde«. Gedichte 2009, Vers 34109 bis 34128

BEIFUSS


Beifuß uns am Dachfirst hängt,
Daß kein böser Geist uns nah,
Wenn dich solch ein Gürtel fängt,
Und Johannisnacht sich senkt,
Ist kein Schadensbann mehr da.

Würz mit ihm die fette Sau,
Die vor Tag der Schlachter stach,
Daß der Magen leicht verdau
Und dem Unterleib nicht grau
Vor dem dicken Klotz danach.

Schwach gefärbt in gelb und braun,
Blütenstand in Körbchenform,
Zeigt uns, dürftig anschaun,
Dieses Kraut erst Zähn und Klaun
Im Arom, das ganz enorm.

Destilliert zum reinen Blut,
Ähnelts Wermut und Absinth,
Wer zu solchen Dünsten Mut,
Fürchte nicht Dämonenbrut,
Aber sehr das Einfaltskind.