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Aus »Engelke up de Muer«. Gedichte 2008, Vers 28217 bis 28232

SALZWIESE


Ist das Salz als Zutat unentbehrlich,
Allem was die Erde uns verschafft,
Wird es rasch im Übermaß gefährlich,
Weil zerstörend dann die Spaltekraft.

Was den Meerbewohnern das Gewohnte,
Ist den Wurzlern auf dem Lande Gift,
Sicher lebt, wer auf dem Berge thronte,
Doch die Küste fürchtet, daß sie’s trifft.

Also ist der Salzgehalt ein Zeiger,
Ob Verlandung möglich an der Statt,
Und der Queller geht als erster Geiger
Auf die Pirsch ins prielenreiche Watt.

Andre folgen und wir dürfen hoffen,
Daß wir fahrn zuletzt hier Ernte ein,
Aber immer bleibt der Ausgang offen,
Denn die Zukunst weiß der Herr allein.