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Aus »Das Murmeln der Ilm«. Gedichte 2008, Vers 27931 bis 27948

IM GUNDELACHSCHEN HAUS


Bei Gundelach in Stützerbach
Fand guter Geist ein festes Dach.

Wo einstens Glas verhüttet ward,
Das Weinglas Freud und Freunde schart.

Und Goethe, dem der Gradsinn paßt,
War dutzend Male hier zu Gast.

Hier kehr auf seinen Spuren ein,
Notfalls mit mitgebrachtem Wein.

Der Rennsteig durch die Fichten lugt,
So wird auch diese Fahrt verfugt.

Auf fünfen waren Lied und Reim
Im offnen Land dir Horst und Heim.

Und wenn dich Klingsor auch nicht fand,
Durchdrangst du doch der Zeiten Wand.

Nicht mehr ist alles so wie einst,
Jedoch der Traum weiß, wie dus meinst.

Drum bitt zu Gott für diese Zeit,
Daß er erhalt die Heiterkeit.