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Aus »Das Murmeln der Ilm«. Gedichte 2008, Vers 27266 bis 27285

BRÜCKEN-REFRAIN


An der Brücke stehst erneut,
Wo jüngst Goethes Wellenklang
Hat das bange Herz erfreut,
Dem der Nachtpfad wüst und lang.

Ein geringer Dichter meint,
Sieben Brücken sein zu gehn,
Meinem Wanderstecken scheint,
Der hätt eine nicht gesehn.

Das Geäder allen Lands
Ist der Ströme Fortgeschläng,
Fehlten uns die Brücken ganz,
Wär der Kreis des Waltens eng.

Was dem Mensch zu Ehr gereicht,
Sind die Brücken da und hie,
Vielorts man Gewinn erschleicht,
Solchen Zoll ich gern verzieh.

Wenn sich Holz zum Bogen spannt,
Übers Tal, drins sprudelnd fließt,
Reicht dir aus dem Grab die Hand,
Jener, der die Lücke schließt.