Willkommen

Lebenslauf

Aktuell

Werke

Publikationen

Video

Leserstimmen

Verweise

Besucherbuch

Impressum
 
voriges Gedicht nächstes Gedicht

Aus »Marone und Morchel«. Gedichte 2009, Vers 25050 bis 25069

RIESENBOVIST


Ob dus bist, ist niemals strittig,
Denn dir gleicht kein andres Ding,
Und am liebsten steh ich mittig,
Wo dein Volk mich grüßt im Ring.

Hexenhaft sei diese Freude,
Meint man und ein bös Gespreiz,
Daß der Teufel so vergeude,
Paßt mir nicht zu seinem Geiz.

Riese, der drei Fingerspannen
Füllt mit Sporen ohne Maß,
Jung trug ich dich gern von dannen,
Daß ich dich gebraten aß.

Calvacin, das lederhäutig
Wird bewahrt ganz ohne Stiel,
Sagt mir, Lebenskraft erbeut ich,
Und der Krebs verliert das Spiel.

Majestätisch und voll Segen,
Obzwar älter nach Urin
Riechend, mögst du meinen Wegen
Treu sein, die durchs Offne ziehn.