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Aus »Marone und Morchel«. Gedichte 2009, Vers 25782 bis 25797

HABICHTSPILZ


Der Federkleid des Habichts hat
Ihm seinen Namen zugesteckt,
Und auf lateinisch sagt man glatt,
Er sei mit Ziegeln zugedeckt.

Doch wer die Unterseite schaut,
Findt dieses Bild wohl allzu mild,
Als ob er auf Erde haut,
Reihn sich die Stacheln dicht und wild.

Als großer Lappen liegt er rum,
Genabelt leicht und jung recht fein,
Ein Brühen macht die Gifte stumm,
Im Alter soll er bitter sein.

Bei Fichten wohnt er grau bis braun
Und gern ein bißchen höhern Orts,
Ob mancher unkt, ihm ist zu traun,
So sagts dir hier der Mann des Worts.