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Aus »Zwischen Dünwald und Pleiße«. Gedichte 2008, Vers 24602 bis 24625

PLEISSENLAND


Nach dem Strom ist hingewachsen,
Volk, das nach der Strömung sieht,
Diese Leute wollten Sachsen,
Die Historie dann entschied.

Nun ein Horn am Tannenlande,
Wie der Skat den Alten streckt,
Doch ich streichle gern die Bande,
Weil drin sehr viel Herzblut steckt.

Pleißenwort ist Markt und Messe,
Wirtschaft, Industrie und Geld,
Das da sorgt, daß man vergesse,
Was den Himmel offen hält.

Schaut man fern vom Warenstrome
Was die Träume hellt und fleckt,
Sind die Pleißner Hörselgnome,
Wie sie Klingsor gerne neckt.

Altenburg, einst Pfalz des Kaisers,
Bot für Luther oft ein Dach,
Darum nimm anstatt des Weisers
Blaue Flut und Deutschen Bach.

Diese Stadt gehört zur Mitte,
Finkenschlag und Lindengrün,
Außen harsch wie eine Quitte,
Muß das Herz romantisch glühn.