Willkommen

Lebenslauf

Aktuell

Werke

Publikationen

Video

Leserstimmen

Verweise

Besucherbuch

Impressum
 
voriges Gedicht nächstes Gedicht

Aus »Zwischen Dünwald und Pleiße«. Gedichte 2008, Vers 24538 bis 24561

QUERFURT


Die Gottesmutter mit dem Kinde
Mit Gold im blauen Wappen lacht,
Daß dich die Heeresstaße finde,
Ist heute nicht mehr ausgemacht.

Längst ist die Saale tonangebend
Und du das Schmuddelkind im Stall,
Sei froh darob, im Schatten webend,
Bleibst du verschont vom Stadtverfall.

Uralt, romanisch, sieben Größen
Der Wartburg faßt der Burgkomplex,
Wer kann die Namensfrage lösen?
Ein zages Schweigen: setzen, sechs!

Auf alter Wallung grüßt in harter
Bewehrung uns der Heinrich dick
Auch Korn und Rüste, Amt und Marter
Verbinden sich mit Baugeschick.

Gewaltig steht darum die Feste,
Bastionen, Doppelring, selbdritt
Bergfriede und das allerbeste:
Die Kreuzbau-Kirche in der Mitt.

Hier wird die Kreuzzug-Zeit lebendig,
Die Orient in Sujet und Geist,
So sieh, es ist so viel beständig,
Und längst nicht alles wird bereist.