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Aus »Orlagau«. Gedichte 2007, Vers 18666 bis 18689

MOSSBACH


Kommst ins Land der tausend Teiche,
Nimm im Deutschen Hof Quartier,
Hier ist das Gebälk von Eiche,
Thüringsch Karpfen mundet dir.

Moßbach, da der Bach sich moosig
Schmückt, das Aug erfreuen kann,
Zwar dem Bahnhof gehts nicht rosig,
Doch es dampft hier ab und an.

Noch gibts Rat und Bürgermeister
Und Vereine hiesger Leut,
Hör vom Stolze, Weitgereister,
Wagners Schmiede gibts noch heut.

Hier läßt man den Mut nicht sinken,
Hofft nicht auf den Millionär,
Denn die Händ, die wieselflinken,
Rufen uns den Segen her.

Sieh die Schul, den Kindergarten,
Fachwerk, das gefirnißt grüßt,
Wer da tut, hat gute Karten,
Daß der Herr die Butter süßt.

Wo die Karpfen sich behäbig
Mästen unterm Sonnenschein,
Kann der Brunnenplatz nicht schäbig
Und der Glaub nicht Kleinmut sein.