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Aus »Orlagau«. Gedichte 2007, Vers 18710 bis 18725

HOLUNDER


Holundersaft, Holundersekt,
Arom und Born, der Tote weckt,
Am Wege zwischen Hain und Hiel
Bist dus, der Nas und Gaumen schmeckt.

Dein Name raunt vom Liebesspiel,
Du bist der wahre Selsebil,
Der Schirm aus weißem Taumelblust
Umdoldet und verspricht mir viel.

Braun-graue Borke hüllt die Lust,
Das Mark im Zweig macht mir bewußt
Wie auch die Frucht, die überhängt,
Daß ich verfalln Holunderblust.

O Wandrer, den der Juni fängt,
Das Herz mit seinem Harm versengt,
Ein Engel ist im Busch versteckt,
Der Äther in die Säfte mengt.