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Aus »Fliederblüten«. Gedichte 1981, Vers 143 bis 154

BLAUE BLUME


Wenn ich, umspielt vom Traum, der Kummer
Und Freude war, am Fenster steh,
Dann bricht aus ihrem tiefen Schlummer
Die blaue Blume durch den Schnee.

Dann hoff ich, daß in deiner Nähe,
Wo gleichen Winters Stille währt,
Dies Wunder ebenso geschähe,
So daß dein Blick von mir erfährt.

Vielleicht bist du im Sturm der Nächte,
Der mich umtobt, als riefe wer,
Vielleicht, daß er dich wiederbrächte,
Doch diese Blume niemals mehr.