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Aus »Idäisches Licht. Zweites Buch«. Gedichte 2006, Vers 12271 bis 12286

ROSMARIN


Tau des Meeres, Rosmarin,
Welche Sonne, die dir schien,
Hat dir solche Macht verliehn,
Ganz mein Herz in Bann zu ziehn?

Welcher Wind, der grollt und buhlt,
Hat sich im Gesträuch gesuhlt,
Jede Faser hold geschult,
Daß sie meine Träume spult?

Welche Wasser, Gischt und Glanz,
Lockten dich zu Spiel und Tanz,
Welche Kinderei des Manns
Wohnt in dir und weiß mich ganz?

Welchen Gottes sanfter Spleen
Spricht aus dir, und läßt nur ihn
Gelten, wenn die Wolken ziehn,
Tau des Meeres, Rosmarin?