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Aus »Der Weiße Falter«. Gedichte 1992, Vers 5482 bis 5497

ERST AM ENDE


Erst am Ende tritt der große Eine,
Der den Limes der Geschichte lichtet,
Aus dem Nebel und errichtet seine
Schlangensäule, die Geschichte dichtet.

Erst am Ende ordnen sich die Spuren,
Die Geburt in unsre Hand gegraben,
Mit den Blüten und den Sternfiguren
Ganz in ihn, den wir entfaltet haben.

Erst am Ende deuten sich die Namen,
Findet sich das Nächste im Entfernten,
Bringt das Floß, mit dem wir alle kamen,
Ihn, die Trauer dieser Welt zu ernten.

Er verbirgt sich in der Ackerkrume,
Wein und Korn verraten seine Spende,
Und wenn wir sein Wort in einer Blume
Ahnden, stehn wir immer erst am Ende.