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Aus »Weckruf und Mohn«. Gedichte 1988, Vers 2439 bis 2452

WORT UND STERN


Schau in den Stern und schau Vergangenheit,
Licht, das kristallnem Schalenkreis entwallt,
Noch unverschlungner Bahn, und nie erschallt
Das Wort, das klanghin dies Geheiß entzweit.

Nun lausch dem Klang, der alles jüngt, wo galt
Das Menschenmaß und Einheit bot Geleit,
Er hat sich zum Gesang empört, der Zeit
Das Wort verwehrt, das sternhin ruft: Gestalt.

Dies freilich bleibt dem werbenden Gesäum,
Damit es nicht erstarre noch zerrinn,
Geheim, als ob es nur sein eigen träum.

Und auf den Stern, den namenlosen, hin
Wirds Göttin, die, als ob sie Flut entschäum,
Uns anfaßt und sich selber sagt: beginn –