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Aus »Trichterwinde«. Gedichte 2009, Vers 34572 bis 34586

JAHRESWENDE


Immer, wenn ein Jahr verlischt,
Schaust du auf den Lebenskreis,
Der die Farben spannt und mischt,
Der sie sammelt und verwischt
Und verschweigt auf weß Geheiß.

Schnee verheimlicht Weg und Rain,
Reif versilbert Busch und Tor,
Korken knalln und Böller schrein,
Und manch Bitterkraut im Wein
Fragt, was steh der Welt bevor.

Frohsinn kippt sich kübelweis
In die Stadt, wo mancher bangt,
Und der Straßen Spiegeleis
Knirscht wie Glas und doch zu leis,
Wenn die Uhr zur Zwölf gelangt.