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Aus »Waldeinsamkeit«. Gedichte 2008, Vers 31196 bis 31211

SINNENDER


Wenn der Geist in sich besonnen,
Hält ihn gern der Zeichner fest,
Weil die Woge unverronnen
Höchste Kronen hoffen läßt.

Daß wir in der Mitte wandeln,
Zwischen Schlamm und Himmelslicht,
Darf das Schattenspiel behandeln
Im besinnenden Gesicht.

Wer besinnt, sich zu entscheiden,
Trennt sich von der Leidenschaft,
Jede Tat und jedes Leiden
Raubte ihm die Urteilskaft.

So stehn Wohl und Weh in Waage,
Früh und spät sind gleich dabei,
Wie am Anfang aller Tage,
Da der Himmel spricht: es sei.