Willkommen

Lebenslauf

Aktuell

Werke

Publikationen

Video

Leserstimmen

Verweise

Besucherbuch

Impressum
 
voriges Gedicht nächstes Gedicht

Aus »Engelke up de Muer«. Gedichte 2008, Vers 28951 bis 28974

UTTUM


Weit ich durch die Marschen streif
Nach der Friesen Polymorph,
Mehr als Einhorn oder Greif
Wundert mich das Warfendorf.

An der Sielenmönker Bucht
Zeigt die Graft sich als Trapez,
Und nach manch Jahrhunderts Flucht
Fragt die Burg gemach: Wie gehts?

Wall und Graben legten an
Einst die Mönche Benedikts,
Wo ein Loch sich dann und wann
Zeigte, steht ein Mann und flickts.

Wind und Wellen stehn bereit
Auszulöschen jeden Traum,
Aber jeden Fußes Breit
Wird gehegt wie Gras und Baum.

Da die Neue Welt geblüht,
Wich auch Uttum manche Seel,
Aber daß man Deiche hüt,
Bliebt den Bleibenden Befehl.

Also mag der Welt Gedreh
Manches ändern und vertun,
Aber ewig bleibt die See
Als ein Grund zu festen Schuhn.