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Aus »Engelke up de Muer«. Gedichte 2008, Vers 28345 bis 28368

JUNI-TRÜBNIS


Juni-Trübnis mag der Weg,
Wenn der Arm schon lang verbrannt,
Daß die Brise frischer feg
Hier im schattenarmen Land.

Tiefe Meeresbucht umrund,
Weit zur Brücke wall am Fluß,
Daß die linke Ferse wund,
Trübt kein Stück das große Plus.

Wo im Singsang treckt das Meer,
Dicht geschart die Möwen schrein,
Darf der Mut nur halb so schwer
Wie dein kleiner Rucksack sein.

Falter nesteln dir am Wams,
Wie an Stiefeln Schlamm und Schlick,
Die Bewölkung des Geflamms
Schafft dir Ruh für manchen Blick.

Wach zu sein als Träumer gilts,
Schockweis auf der Weide fand
Nun dein Aug den Zauberpilz,
Düngerling mit Dunkelrand.

Solche unverhoffte Fracht
Sei dir Wink, dich auch zu traun,
Findst du Herberg für die Nacht,
Wirst du Odins Rosse schaun.