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Aus »Das Murmeln der Ilm«. Gedichte 2008, Vers 26916 bis 26935

VOLLERSRODA


Wo man früher Torf gestochen,
Kräuselt sich ein Weiher hell,
Rasch aus Hos und Hemd gekrochen
Und gewaschen Haar und Fell!

Wer kopfüber in die Fluten
Springt und taucht durchs Element,
Weiß nichts mehr von Straßengluten
Und vom Schweiß, der salzig brennt.

Dies kam grad zur rechten Stunde,
Denn zur Kirche wolltst du rein,
Von der hiesigen gibts Kunde,
Sie soll hell und heiter sein.

Auf der höchsten der Emporen,
Hallt die Kanzel froh und klar,
Was Barock vermacht den Ohren,
Weckt den Siebenschläfer gar.

Dies soll dir die Glieder stärken,
Denn der Tag, noch jung und kühl,
Führt dich zu den großen Werken,
Drin der Adler fand Asyl.