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Aus »Das Murmeln der Ilm«. Gedichte 2008, Vers 26808 bis 26831

AN DEN RASENBÄNKEN


An den Rasenbänken lang
Führt der Weg auf Saalborn zu,
Grad bei Sonnenuntergang
Gönnst dem Knöchel etwas Ruh,
Wem das Grün Getier-behext,
Wer da lieber Kunststoff mag,
Bleib mir, wo der Pfeffer wächst,
Und das bis zum Jüngsten Tag.

Aus der Burgen Blumenschrift,
Aus dem Gärtlein lieber Frau,
Kennst den Schemel, der dich trifft,
Wo du müd von so viel Schau,
Gern hättst du hier fortgeträumt
Und das Fahrtbuch vollgereimt,
Doch das Ziel sei nicht versäumt,
Wenn im Tann der Dämmer keimt.

An den Rasenbänken lang
Trankst du deinen Wasserrest,
Dir ist für die Nacht nicht bang,
Denn der Sommer wärmt das Nest,
Doch schon bald vergeht die Zeit,
Wo du Wandrer bist und frei,
Drum noch ein paar Stunden schreit,
Daß die Ilm gewonnen sei.