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Aus »Marone und Morchel«. Gedichte 2009, Vers 26128 bis 26151

PANTHERPILZ


Der Panther trifft in jähem Sprunge
Sein Opfer und er triffts gewiß,
Das Bild zergeh dir auf der Zunge
Am besten vor dem ersten Biß.

Dem Fliegenpilze ähnlich, dessen
Karminrot aber sicher trennt,
Die Säure Iboten zu messen,
Zeigt an, daß sie hier zehnfach brennt.

Drum stellt ein Rohverzehr den Panther
Ganz nah zum Knollenblätterpilz,
Doch stellt sich so ein blöder Ganter,
Denn die Chemie zu kennen gilts.

Was für den Fliegenpilz zu achten,
Gilt zehnfach für den Panther auch,
Soll dich das Muszimol umnachten,
So sparst du noch bei diesem Brauch.

Das Trocknen, aber stets im Dunkeln,
Ätznatron machts mit einem Rost,
Und solln dir die Dämonen funkeln,
Bedenk, dies ist ein starker Dost.

Es hat das Rauchen vorm Verzehren
Den Vorzug, daß es schwer da nicht,
Die Überdosis abzuwehren,
Hingegen man nicht gern erbricht.