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Aus »Marone und Morchel«. Gedichte 2009, Vers 26040 bis 26055

GRÜNSPANTRÄUSCHLING


Er buckelt sich von blau bis grün,
Der Velumrest im Schleime schwimmt,
Er darf sich um Vermorschtes mühn,
Wobei er nie Gesundes nimmt.

Es ist wohl eßbar, wenn auch nicht
Der Hit, um Schlange anzustehn,
Wenn krümelig ein Stamm zerbricht,
Kannst du ihn mit den Käfern sehn.

Er klebt, selbst wenn er trocken steht,
Dem Ring, gerieft um seinen Stiel,
Ins Violett die Farbe geht,
Lamellen wiederholn das Spiel.

Der Stiel ist fasrig, später kahl,
Zu Basis leicht verdickt und hohl,
Und sahst du ihn auch tausendmal,
So schien es dir, er fühl sich wohl.