Willkommen

Lebenslauf

Aktuell

Werke

Publikationen

Video

Leserstimmen

Verweise

Besucherbuch

Impressum
 
voriges Gedicht nächstes Gedicht

Aus »Zwischen Dünwald und Pleiße«. Gedichte 2008, Vers 24762 bis 24781

VERGISSMEINNICHT


Blüten in gepaarten Wickeln
Glockenkelch mit Zipfeln fünf,
Ist man sonst gemein mit Nickeln,
Wünscht dich keiner in die Sümpf.

Denn dein Blau berührt uns heilig
Und die Treu, daß du da bleibst,
Wo du trotzig-doppelzeilig
Einmal deinen Namen schreibst.

In dem Gleichnisschatz der Blüher
Ist von Lieb und Treu die Red,
Mit dem Hornkraut eines früher,
Seit Linné das Wappen steht.

Höchst verehrt hat dich der Angeln
König Heinrich Nummer vier,
Mags an Dichtern dir nicht mangeln,
Kommt auch noch ein Spruch von mir.

Denn der Minne Herzverschenken
Legt uns auf als höchste Pflicht,
Immerfort das Aug zu senken,
Murmelnd leis: Vergißmeinnicht!