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Aus »Zwischen Dünwald und Pleiße«. Gedichte 2008, Vers 24642 bis 24661

FRAUENSCHUH


Frauenschuh und Schuh Marien
Wird genannt die Orchidee,
Der es ungefährlich schien,
Wenn ich sie bei Zechau seh.

Grab die Holde niemals aus,
Denn du tötst gewiß die Magd,
Niemand weiß und sagt voraus,
Welcher Standort ihr behagt.

Schühchen-Blüten leuchten hell,
Goldig aus behaartem Kraut,
Ausgezeichnet ist die Stell,
Wo ein solches Wunder schaut.

Hier sind Tümpel, Weiher, Moor
Kippe, Böschung unbemannt,
Wo sich Menschenwerk verlor,
Wächst und nistet allerhand.

Lang braucht diese Maid zu blühn,
Darum schau geduldig zu,
Denn die Gnade zwingt kein Mühn,
Daß du findest Frauenschuh.