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Aus »Rhön und Rennsteig«. Gedichte 2007, Vers 23138 bis 23161

LAUBESHÜTTE


Leube, Laub, Erlaubnis, Leber:
Sind verstummt die Namensgeber,
Tritt der Sänger auf die Bütte
Auch am Forsthaus Laubeshütte.

Am Beginn des Walds der Franken
Sollst noch mal der Ulster danken,
Die dir Hoffnung gab und Glaube
Für die Fahrt im finstern Laube.

Manche Grenze ward Geschichte,
Wo der Steig erreicht die Lichte,
Eh das Kraut das Mal verschütte,
Schau genau von Laubeshütte.

Herrschaftlich thront diese Stätte,
Wenn ich Adlerflügel hätte,
Ließ ich ab von meinem Raube,
Mich zu weiden an der Laube.

Liedern hat der Kamm gefallen,
Lerchen, Drosseln, Nachtigallen,
Daß der Panther dich zerrütte
Prunkt sein Pilz in Laubeshütte.

Lockt der Himmel weit und fährlich,
Wird dir Hut und Haft entbehrlich,
Mach dich fort und aus dem Staube,
Denn die Fahrt braucht keine Laube.