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Aus »Rhön und Rennsteig«. Gedichte 2007, Vers 22612 bis 22635

EBERTSWIESE


Ebertswiese, sumpfig grün,
Quellenland dem Splitterbach,
Seltne Gäste siehst du blühn,
Jeder Blick ruft weitre wach.

Wo im Berg man Stollen trieb,
Stieß man eine Ader leck,
Daß den Schürfern nichts mehr blieb
Und die Zech ein Bergsee deck.

Der lädt nun zum Baden ein,
Und wer manchen Tag geschwitzt,
Wirft auch in die Fluten rein,
Was an Kleidern er besitzt.

Wenns die Sonn getrocknet hat,
Bist du wieder jung und rein,
Und wer frei ein Stündchen hat
Will am Splitterfalle sein.

Zwar nach Regen rauscht es toll
In die Schlucht vom Kamm herab,
Doch daß sich die Wolke troll,
Besser taugt dem Rennsteig-Trab.

Zur Schmalkalder Loipe gehts
Steil bergauf mit frischem Mut,
Wandrers Lied, im Winde wehts,
Spricht vom Wandervogel-Blut.