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Aus »Babylon des Worts«. Gedichte 2007, Vers 18096 bis 18116

KUNST ALS LOBPREIS


Für Anton Rückel

Die Werke, die moderne Kirchen schmücken,
Entspringen Theoremen Intellekts,
Und nicht mit Christus wollen sie beglücken,
Ihr Manifest, nach Selbstbespieglung schmeckts.

Die Kirche sollte besser sie verbannen,
Denn Schönheit kann nicht ohne Wahrheit sein,
Was die Narzisse ohne Gott ersannen,
Ist wie ein Kelch, der nie empfängt den Wein.

Ganz anders Anton Rückel sie gestaltet,
Ein Meister und den Schmieden Kürassier,
Er trägt die Botschaft, die uns nie veraltet,
In Stolz und Demut immer im Panier.

Er wagt die keinen Dinge und Titanen,
Kein Perlenspiel und kein profaner Geist
Darf trüben sein Verherrlichen und Mahnen,
Das tröstet und den Mensch ins Zentrum weist.

Nicht scheut er den Vergleich zu alten Meistern,
Wie andere mit Technik und Sujet,
Drum darf sein Werk die Gläubigen begeistern,
Und es wird dauern, weil es gilt seit je.