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Aus »Babylon des Worts«. Gedichte 2007, Vers 18080 bis 18095

ALTER


Wer jung ist, meint, im Alter schwell
Das Herzblut still und selbstbefaßt,
Doch auch im Alter juckt das Fell,
Wenn auch nicht mit derselben Hast.

Was in uns träumt, berückt uns nun
Viel farbenreicher ausgeschmückt,
Wir haben viel viel mehr zu tun,
Weil immer mal ein Anfang glückt.

Wir sind dem Tod viel ferner heut,
Wo Jugend weiß den Lebensgrund,
Die Langeweil ist was für Leut,
Die wiederkäun, was ungesund.

Wer sich zerstreut, vergreiset rasch
Im Leib, doch ärger noch im Geist,
Wer sorgt, daß er vom Himmel nasch,
Noch vor dem Grab das Kind beweist.