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Aus »Babylon des Worts«. Gedichte 2007, Vers 17255 bis 17270

VERGEBEN SEIN


Vergeben – ach, wer gab dich hin?
Wer spürt im Spruch den Hintersinn,
Das Herz, beschenkt wie nie zuvor,
Das sich vergaß und sich verlor?

Warum und wie? du weißt es nicht,
Und ging dein Glück im Abendlicht,
So wär der Schmerz, dem du gefront,
Noch ärger, wenn er dich verschont.

Vergeben – ach, verfallen sein,
Wer schloß das Herz in diesen Schrein?
Wer warf im Übermut das Los
Und frug nicht, ob zu klein, zu groß?

Sei still! und hab das Schweigen lieb,
Dem Traum, der dich verriet, vergib,
Bis dir, was unauflöslich dein,
Geoffenbart wird – dir, allein.