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Aus »Schnitterfest«. Gedichte 2011, Vers 38807 bis 38831

WEIHNACHTSSTERN


Wald und Acker ruhn im Schnee,
Und der Tag, ein scheues Reh,
Sagt im Aufgang schon: Vergeh!
Sind die andern Lichter fern,
Kommt herauf der Weihnachtsstern.

Längst die Ernte ist verwahrt,
Jeder prüft auf seine Art,
Ob das Maß des Jahrs gewahrt,
Ob es steh vor teuerern,
Kommt herauf der Weihnachtsstern.

Es ist Zeit der Brüder Grimm,
Vor dem Fest die Harfe stimm,
Und als Stoff der Sage nimm
Den von Dietrich, den von Bern,
Kommt herauf der Weihnachtsstern.

Aus der Fremde geht es heim,
Schlicht und flüssig wird der Reim,
Und im Herzen schon den Keim,
Der im Lenze treibt so gern,
Kommt herauf der Weihnachtsstern.

Zwar die Sorge deckt kein Eis,
Wer die Zeit zu deuten weiß,
Atmet tief und fügt sich leis,
Denn die Rettung liegt im Herrn,
Kommt herauf der Weihnachtsstern.