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Aus »Das Murmeln der Ilm«. Gedichte 2008, Vers 27586 bis 27605

OBERFELDHÖHLE


Sagst du dem Kalmberg Lebewohl
Daß Tännich links die Stellung hält,
Nennt Gebser seine Karste hohl
Und führt dich in die Unterwelt.

Bei Dienstedt wars der Ur-Ilm Kraft,
Daß unter Schenkenhopfen tief
Die weitverzweigte Hohle klafft,
Drin wohl des Steinzeitmanns Archiv.

Ein Saurier-Kieferknochen wahrt
Versteint die Form bei Napf und Pfriem
Der Jäger, die auf ihre Art
Erforschten, was da taug und ziem.

Sie haben einstens Lehm gebrannt,
Und Nadeln zeugen für den Mut,
Darin so manches Werk entstand,
Das ihrem Tag und Abend gut.

Heut residiert die Fledermaus
In Schrunden, die du weiß bestrahlst,
Du tummelst dich im Albenhaus,
Wenn du dem Führer Groschen zahlst.