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Aus »Marone und Morchel«. Gedichte 2009, Vers 25630 bis 25645

EICHENGLUCKE


Sag, wer hat sie so befehdet,
Daß sie ohne Ständer redet,
Flach bleibt, daß sie fest sich ducke
Und sich tarn als Eichenglucke?

Sag, wer ist so traumverloren,
Keiner Lichtgestalt erkoren?
Wer litt so am Weltendrucke,
Daß er schmolz zur Eichenglucke?

Wer hat sie so hingeworfen,
Daß er diesen Eich mit Schorfen
Als verachtenswert bespucke?
Wer schläft in der Eichenglucke?

Rühre nicht an diesem Schlummer,
Denn seit alters geht der Kummer.
Wer da büß und wer da mucke,
Weiß allein die Eichenglucke.