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Auburger, Leopold: Die kroatische Sprache und der Serbokroatismus. 1999. 454 S. 500gr. ISBN 3-87336-009-8 Kt. 22.50

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Beyer, Alois/ Bachmeier, Florian/ Holzamer, Hans-Herbert: Verlorene Heimat. 2014. quer 4° 208 S. 760gr. ISBN 3-87336-471-9 Kt. 15.90

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Söhle, der Heimatort von Alois Beyer, ist untergegangen. Söhle gibt es nur noch in den Unterlagen der Verbände der Heimatvertriebenen. Dort führt dieser Ort ein Dasein als Schatten. Ein Schatten, die sich in Straßen- und Landkarten, in Namenslisten und alten Fotografien ausdrückt. Alois Beyer ist einer der vielen, die ihre Heimat verloren haben. Und dieser Verlust fragt nicht nach dem politischen Kontext, nach Gerechtigkeit oder Schuld. Es ist eine Erfahrung, die persönlich ist, die weh tut und einen Schmerz verursacht, der ein Leben lang währt. Auch dann, wenn eine neue Heimat gefunden wird, oder was man dafür hält. Denn der Mensch braucht Heimat. Dieses Buch ist all denen gewidmet, die ihre Heimat verloren haben, ob sie nun in Söhle, in Mähren, dem Sudetenland oder sonst wo lag, ob dies verschuldet oder unverschuldet geschah, ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart.



Ernst, Siegfried: Mit Gott im Rückspiegel. Erinnerungen aus der Zeit des Krieges und der Nachkriegszeit. 1998. 299 S. 650gr. ISBN 3-87336-270-8 Gb. 20.35

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Gehrmann, Helmut: Tschechischer nationaler Mythos als politische Religion und Rückwirkung auf das Glaubensleben in den böhmischen Ländern 1848-1948. 2015. 528 S. 940gr. ISBN 3-87336-550-2 Kt. 29.80

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Gotterbarm, Otmar: Fliegerschicksale. Aufsätze zum Luftkrieg über Isar, Alb und Bodensee. 2017. 144 S. 240gr. ISBN 3-87336-604-5 Kt. 14.80

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Otmar Gotterbarm legt mit diesem Buch seine jüngsten Forschungen zum Luftkrieg im süddeutschen Raum vor. Seine Aufsätze schildern anschaulich und spannend die Schicksale junger Menschen, die diesen Krieg erlebt und häufig nicht überlebt haben, ohne dabei den Blick für die größeren historischen Zusammenhänge zu verlieren. Zahlreiche Dokumente und Fotografien, die der Autor mit langem Atem und großer Sorgfalt in staatlichen und privaten deutschen, britischen und amerikanischen Archiven gesammelt hat, sind hier erstmals veröffentlicht.



Groppe, Lothar: Kirchlicher Einsatz für verfolgte Juden im Dritten Reich. Erzbischöfliche Hilfsstelle für nichtarische Katholiken in Wien. 2016. 292 S. 420gr. ISBN 3-87336-582-0 Kt. 19.80

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Es hat sehr lange gedauert, bis das segensreiche Wirken der Erzbischöflichen Hilfsstelle für nichtarische Katholiken in Wien dokumentarisch festgehalten und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte. Hierfür gibt es mannigfache Gründe, die in den abschließenden Gedanken zur Dokumentation (S. 172) dargelegt werden. Aber es scheint doch um der Glaubwürdigkeit des Zeugnisses willen angebracht, den Nachweis zu erbringen, dass die sog. Amtskirche , wie viele sie heute zu nennen belieben, nicht nur Nächstenliebe gepredigt, sondern sich auch ganz offiziell der Not der Verfolgten, Geächteten und dem Tode geweihten jüdischen Mitbürger angenommen hat.



Gross, Kurt: Die Reise des Kreuzers Karlsruhe. November 1931 bis Dezember 1932. Tagebuch. Herausgegeben von Simone De Santiago Ramos. 2013. 180 S., 70 Abb. 266gr. ISBN 3-87336-445-X Kt. 18.90

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Kurt Gross schrieb dieses Tagebuch über seine Erlebnisse während der zweiten Weltreise des leichten Kreuzers Karlsruhe, die unter dem Motto Guter Willen stand. Die Karlsruhe fuhr während der Weltwirtschaftskrise über ein Jahr lang nach Nord- und Südamerika. Gross wurde 1889 in Mittweida bei Chemnitz geboren und kam in den 20iger Jahren zur Marine. 1943 starb er.



Häckel, Hans: Schulgeschichten. Wie aus einem Bauernbub ein oberschwäbischer Oberlehrer wurde. 2015. 140 S. 220gr. ISBN 3-87336-488-3 Kt. 14.80

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Der pensionierte Lehrer schildert seine Kindheitserlebnisse. Gerade der Einmarsch der Franzosen, das unvorsichtige Verhalten eines Dorfbewohners, der sich und einige Nachbarn in größte Nöte brachte, weil Ihnen die Erschließung durch die Franzosen drohte, sind bis heute noch der älteren Generation in Erinnerung geblieben. In seinem Buch beschreibt Hans Häckel auch die Erlebnisse in der dörflichen Zwergschule und dem einklassigen Unterricht. Wie es ihm und seinen Kameraden erging, welche unausbleiblichen Streiche, die manchmal sehr gefährlich waren, er seinen Lehrern zumutete. Wenn viele Episoden auch einen romantischen Anstrich haben, so zeigt der Autor doch auch die Erschwernisse dieser Zeit auf, die Entbehrungen und Ängste nach dem Zusammenbruch des 3. Reiches und der Besatzung durch fremdländische Truppen.



Jüdisches Museum Nidda e.V.: Nidda - New York - Eger. 2015. 208 S. 300gr. ISBN 3-87336-526-X Kt. 14.80

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Das Jüdische Museum in Nidda trägt den Namen Zimmermann Strauss Museum nach Siegfried Strauß und seinen Eltern. Er wurde 1914 in Nidda geboren und starb 2008 in New York als Fred Strauss. Sein erster Besuch nach dem Krieg in seiner Heimatstadt war ein Zeichen der Heimatliebe, eine Rückkehr zu seinen hessischen Wurzeln und diente der Vertiefung seiner Freundschaft mit Pfarrer Stingl, der nach dem Krieg mit seiner Mutter als Vertriebener aus dem sudetendeutschen Eger nach Nidda kam, später Priester wurde und seit 1985 als Vertriebenenseelsorger im Bistrum Mainz ist. Als Vorsitzender des Instituts für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien gab er im Haus Königstein in Geiß-Nidda diesem Institut eine neue Heimat und machte es zu einer sudetendeutschen Oase in Oberhessen



Kadelbach, Ulrich: Zionismus. Christlich-jüdischer Wettlauf nach Jerusalem. 2015. 294 S. 460gr. ISBN 3-87336-481-6 Kt. 14.80

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Schon vor den großen Einwanderungsströmen der Juden aus Europa brachen Christen im 19. Jahrhundert in das Heilige Land Kanaan auf. Sie wollten dem wiederkehrenden Christus entgegen und in Palästina ein Friedensreich errichten. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in Palästina ungefähr 5000 Ausländer. 3000 davon waren Deutsche, 2500 kamen aus Südwestdeutschland. Fast alle waren religiös motiviert. Manche nannten sich sogar Zioniden. Sie hatten ihre eigenen Gesangbücher, in denen Kanaan, Jerusalem, der Zionsberg und das vom Himmel herabkommende neue Jerusalem verherrlicht wurden. Nicht zuletzt wurden auch die Juden, die insbesondere in Rußland zunehmender Feindlichkeit ausgesetzt waren, durch diesen Aufbruch der Christen motiviert, in das Land ihrer Väter aufzubrechen.



Kanzlei der Erzbischöflichen Kurie (Hg.): Handbuch des Erzbistums Breslau für das Jahr 1939. 2003. 244 S. 300gr. ISBN 3-87336-129-9 Kt. 18.00

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Kiesewetter-Giese, Edith: Erinnerungen an Mähren. Von Neutitschein nach Berlin. 2012. 186 S. 260gr. ISBN 3-87336-932-X Kt. 14.80

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In diesem Buch beschränken sich meine Erinnerungen nicht nur auf mein Leben in der Zeit vor 1945, da ich denke, es soll auch deutlich gemacht werden, wie Menschen aus einer Schicksalssituation wieder herauskommen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das auch aus einer fast aussichtslosen Familiensituation nicht leicht ist. Man muss einen festen Willen zur Veränderung haben, muss fleißig sein, Hilfe annehmen und die gegebenen Möglichkeiten nutzen. Ich möchte aber auch an die erinnern, die die Folgen der Vertreibung nicht überlebt haben, krank und alt waren, körperlich misshandelt worden waren und keine Kraft für den Neuanfang hatten. Ich denke da an viele Frauen mit Kindern und ihren alten Eltern, an die Bauern, die ihre Arbeitsgrundlage Boden und Vieh verloren hatten und sich neu orientieren mussten, da das neue Land ja nur in begrenztem Umfang zur Verfügung stand. Ähnlich ging es den Gewerbetreibenden, und für einen ausgebildeten Facharbeiter fehlte oft das Umfeld, um in seinem Beruf wieder arbeiten zu können. Das Los der Frauen wurde auch oft dadurch erschwert, dass ihre Männer im Krieg gefallen waren oder im Zwangsarbeitslagern und in Gefangenschaft festgehalten wurden.



Kiesewetter-Giese, Edith: Querschnitte meines Lebens. 2013. 210 S. 340gr. ISBN 3-87336-933-8 Kt. 14.80

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Edith Kiesewetter-Giese wurde 1935 in der damaligen Tschechoslowakei geboren und wurde dann nach dem Münchner Abkommen 1938 Bürgerin des Deutschen Reiches. Nach der Vertreibung der Sudetendeutschen geriet sie mit ihrer Familie in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ), lebte dann 41 Jahre in der DDR und gestaltet heute ihren Lebensabend in der wiedervereinigten Bundesrepublik Deutschland. Die Geschichten stehen jeweils in zeitlichen und historischen Bezügen, und bilden ein Kaleidoskop der jeweiligen Epoche. Auch unangenehme Themen fasst die Autorin an, die dem Zeitgeist nicht immer entsprechen. Edith Kiesewetter-Giese schreibt für die Enkelgeneration. An diese wendet sie sich aus der Erkenntnis, dass irgendwann jede Generation ausstirbt und die ihr zugedachten Fragen nicht mehr beantworten kann.



Kiesewetter-Giese, Edith (Hg.): Was in Erinnerung bleibt – stirbt nicht!. 2014. 512 S. 660gr. ISBN 3-87336-520-0 Kt. 24.80

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In diesem Buch kommen Zeitzeugen aus den deutschen Ortsgebieten zu Wort. Sie kommen aus Regionen mit unterschiedlichen Lebensarten, die z.T. noch von der k.u.k. Monarchie geprägt waren. Sie kommen aus Gebieten, in denen die Menschen mit Gewerben wie Weben, Glasmacherei, Musikinstrumentenbau, Papier- und Tuchherstellung, Holzschnitzereien u.a. m. ihren Lebensunterhalt verdienten. Aus diesen Regionen kommen auch großartige Erzähler, Maler, Graphiker und Wissenschaftler. Die Geschichte dieses Landes ist eine übergreifende, eine deutsche, österreichische, aber auch eine europäische Geschichte, die letztendlich das Schicksal der dort lebenden Bevölkerung bestimmte. Dem Leser wird erzählt, wie die Menschen, die in politisch unruhigen Zeiten geboren und aufgewachsen sind, aus der Heimat vertrieben wurden, ihren Lebensweg unter schwierigen und komplizierten Umständen gegangen sind.



Koch, Heinrich Paul: Rotkopf. Eine altösterreichische Familiengeschichte. Tl 1: Die engere Familie, Partnerschaften. Einzelschicksale und die Vertreibung aus der Heimat. 2003. 215 S. 500gr. ISBN 3-87336-055-1 Kt. 14.80

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Kössler, Franz: Was ich in meiner Schatztruhe fand... Erlebtes und Erdachtes. 2016. 222 S. 300gr. ISBN 3-87336-573-1 Kt. 14.80

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Die hier berichteten Erinnerungen mit einigen weiteren Geschichten mögen einen Eindruck vom Leben der Voreltern in ehemals deutschsprachigen Regionen vermitteln. Die Vorwelt ging, die Nachwelt soll erfahren, wie es war, vor vielen bedeutungsvollen Jahren.



Lepsius, Johannes: Bericht über die Lage des Armenischen Volkes in der Türkei. Mit Originaltext der Ausgabe von 1916. 2014. 303 S. 506gr. ISBN 3-87336-368-2 Kt. 16.80

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Unveränderter Nachdruck des streng vertraulichen Berichts von 1916, den Dr. Johannes Lepsius an jeden deutschen Reichstagsabgeordneten adressiert hatte. In diesem berichtet er über die Situation der Armenier nach dem Genozid von 1915 berichtet, um die Überlebenden zu retten. Die Exemplare wurden damals jedoch von der Militärzensur beschlagnahmt, die Reichstagsabgeordneten hat der Bericht nicht erreicht. Der Nachdruck richtet sich nun in erster Linie an die Bundestagsabgeordneten, als Nachfolger der Reichstagsabgeordneten.



Linke, Albert: Die Zarin rief - und zurück zu den Wurzeln. 2015. 236 S., s/w. Abb. 400gr. ISBN 3-87336-509-X Kt. 16.80

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Der Autor der vorliegenden Familiengeschichte, Albert Linke, wurde 1935 in Lohrmannshof geboren. Seine Familie war im 19. Jahrhundert aufgrund eines Dekrets von Katharina der Großen und deren nachfolgenden Zaren nach Russland gerufen worden. Albert Linke ist der letzte seiner Familie, der noch von den Anfängen in Deutschland sprechen kann, als die Linkes infolge der politischen Unruhen 1919 nach Stuttgart flüchteten. Aus der Entschädigungszahlung für das verlorene Gut Jewgenijewka wurde der Lohrmannshof bei Eichstätt erworben. In seiner Familiengeschichte berichtet Albert Linke vom Leben seiner Familie als Deutsche in Russland und von den Anfängen im Deutschen Reich. Zentral sind hier die Briefwechsel zwischen seinem Vater, der sich im Zweiten Weltkrieg freiwillig an die Front nach Russland gemeldet hatte, und der Familie.



Linke, Albert: Aufbruch zu neuen Ufern. Teil II der Familiensaga. 2017. 344 S., 16 Seiten Farbtaf. 540gr. ISBN 3-87336-607-X Kt. 16.80

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Der Autor erzählt im ersten Teil von seiner Familie, die im 19. Jahrhundert nach Russland gerufen wurde und 1919 nach Stuttgart flüchtete. Aus der Entschädigungszahlung für das verlorene Gut Jewgenijewka wurde der Lohrmannshof bei Eichstätt erworben. Der zweite Teil behandelt das Leben auf dem Gutshof in der Zeit von 1948 bis 2006.



Mann, Alfred: Die Ost-Reiterschwadron 299. Ein Studenten-Tagebuch berichtet, ergänzt aus den Akten des Bundes-Militärarchivs. 1999. 492 S. 500gr. ISBN 3-87336-255-4 Kt. 32.00

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Marin, Thomas: Theodor Groppe - der Schwarze General. Ein katholischer Soldat im Kampf für Recht und Sitte. 2008. 176 S. 220gr. ISBN 3-87336-909-5 Kt. 14.80

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Über den Mann, der als Soldat und Katholik kompromißlos seinem Gewissen folgte, dafür seine militärische Karriere und die Freiheit einbüßte und nur durch mutige Helfer das Kriegsende überlebte, ist kaum jemand informiert. Dabei nötigt die Beschäftigung mit dem Leben des Generals, mit seinem unbeirrbaren Eintreten für das Recht jedes Menschen, für die vom Christentum geprägten Werte des Abendlandes, dem Betrachter Erstaunen und Respekt ab. Angesichts der Auseinandersetzungen Groppes mit den Nationalsozialisten ist kaum zu verstehen, warum es in Deutschland nicht schon längst zu Ehrungen offizieller Art gekommen ist. Seine deutlichen Stellungnahmen gegen die verkommenen Anweisungen eines Heinrich Himmler hätten ebenso Anlaß hierzu gegeben wie seine unbeirrbare Haltung als Zeuge im Prozeß gegen einen Nazigegner. Besonders spektakulär und kaum zu überschätzen ist sein Einsatz für verfolgte Juden im Jahr 1939. Es hat – vorsichtigst formuliert – nicht viele Kommandeure gegeben, die Juden selbst mit Waffengewalt gegen die Verfolger in Schutz zu nehmen wagten.



Maul, Heinrich: Hirtenleben - zwischen Idylle und Wirklichkeit. Die Geschichte der Gemeindehirten. 2013. 224 S. 580gr. ISBN 3-87336-444-1 Gb. 19.90

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Mit diesem Buch ist dem Hirtenleben ein eigenes Denkmal gesetzt. Zur Zeit des bäuerlichen Wirtschaftssystems vergangener Zeiten mit Dreifelderwirtschaft, Flurzwang und Allmende war der Hirte nicht wegzudenken. Er wusste Bescheid über Natur- und Landnutzung, Witterung und Heilkunde. Der Hüteberuf war kein gemütlicher Zeitvertreib, sondern eine anstrengende Arbeit bei bescheidener Entlohnung und schlechtem Ansehen. Die spannend und detailreich aufgearbeiteten Themen sind Hirten- und Weidewesen, die Hirtenbruderschaft sowie in Erzählungen das Leben und die Arbeitswelt eines Hirten. Der Autor hat in seiner Heimatgemeinde Ebenhofen im Landkreis Ostallgäu reichlich Material gesammelt, das im Hirtenmuseum „Baschtlehaus“ ausgestellt ist.



Merlino, Francesco: Pius XII. - wie er wirklich war. 2012. 437 S. 615gr. ISBN 3-87336-420-4 Kt. 19.80

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Opfermann, Immo: Jan, ist der Führer tot? Portraits und Glückwunschkarten im KZ Erzingen. 2016. 3° 136 S. 800gr. ISBN 3-87336-503-0 Gb. 19.90

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Schauber-Lefèbvre, Marthe: Eine Elsässerin blickt zurück. Die Geschichte einer Grenzlandfamilie. 2016. 168 S. 260gr. ISBN 3-87336-561-8 Kt. 16.80

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Schon, Jenny/ Süss, Joachim: PostelbergKindeskinder. 2011. 138 S. 220gr. ISBN 3-87336-367-4 Kt. 14.80

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Postelberg, ein Ort in Westböhmen, gilt vielen als Synonym für das Trauma der Vertreibung, die die deutschstämmigen Böhmen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erlebt haben. In dem Buch erzählen zwei Autoren unterschiedlicher Nachkriegsgenerationen. Das Buch will zu einer offenen Diskussion über die Wirkung des Krieges und Flucht und Vertreibung in Deutschland beitragen.



Stachel, Helmuth: Mit Leib und Seele. Erinnerungen an 10 Jahre Kriegsgefangenschaft in Rußland. 2016. 336 S. 490gr. ISBN 3-87336-564-2 Kt. 17.90

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Als Vikar mit erstem theologischen Examen absolviert der Autor seinen Wehrdienst, der für ihn unmittelbar in den Zweiten Weltkrieg mündet. Vom Landser des Polenfeldzuges wird er im Verlauf des Krieges bis zum Major der Infanterie befördert. Als solcher gerät er am Tag der deutschen Kapitulation in russische Kriegsgefangenschaft, die ihn während mehr als 10 Jahren durch verschiedene Lager zwischen Weißrußland und Sibirien führt. Getragen von seinem festen Glauben und der Überzeugung, daß auch diese Zeit, mit all dem, was sie ihm abverlangt, ein Stück Sinn seines Lebens ausmacht, gelingt es ihm unter den schwierigen Bedingungen dieser Lager, sein Leben zu bejahen, seine Fähigkeiten als Pastor einzubringen und so vielen seiner Kameraden eine Hilfe zu sein.



Stankiewitz, Karl: Rebellen Reformer Regenten. Der Reporter berichtet über Menschen, die etwas bewegt haben. 2014. 304 S. 440gr. ISBN 3-87336-460-3 Kt. 19.90

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Spannungen, Demonstrationen, Revolutionen, Bürgerkriege. In Ägypten, Syrien, Irak, Türkei. Die Welt von heute. Die Welt von gestern war kaum anders. Was heute geschieht, hat oft seine Wurzeln in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.



Stankiewitz, Karl: Eine Jugend in München 1939-1949. 2012. 152 S. 290gr. ISBN 3-87336-959-1 Gb. 17.95

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Der Autor, Jahrgang 1928, berichtet von seinen Erlebnissen in bayerischen Kinderheimen und im Internat, in immer wieder ausgebombten Schulen, in der Großfamilie und der Hitler-Jugend, in vormilitärischen Lagern und auf einem Segelschulschiff. Er berichtet vom Einsatz in Bombennächten, von jugendlicher Rebellion, von Angst und Verzweiflung, von Befreiung und sogenannter Umerziehung, vom beginnenden Wiederaufbau und der Wiederkehr alter Nazis. Berichtet wird über Hunger und Jugendnot ebenso wie über das Freizeitleben danach und die Blüte der Kultur bis zur Währungsreform. Stankiewitz, der im hohen Alter noch als Journalist und Buchautor arbeitet, bietet darüber hinaus intime Einblicke in die Anfänge einer demokratischen Presse im Nachkriegsmünchen.



Wolf, Alfred: Im Schlagschatten der Machtpolitik. Eine Kindheit in Mährisch-Schlesien 1931-1946. 2011. 560 S. 700gr. ISBN 3-87336-387-9 Kt. 24.80

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Der Autor beschreibt die verlorene Heimat, die Tschechen und den Krieg, die Habsburger, die Nazis und die dramatische Zeitgeschichte. Er legt ein umfangreiches Werk vor, reich bebildert und mit einer umfassenden Schilderung von Politik, Recht und Gesellschaft, eingebettet in ein erlebnisreiches, ausgeschöpftes Leben.