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Ackermann, Michael: Saul - Israels erster König. Eine biblisch-historische Erzählung. 2007. 145 S. 200gr. ISBN 3-87336-349-6 Kt. 14.80

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Für William Shakespeare war Saul „die einzige nahezu tragische Figur der Bibel“, für den preußisch-deutschen Historiker Leopold von Ranke war er „die erste tragische Figur der Welthistorie“. Sauls zeitgenössischer Chronist Samuel war ebenso begeistert wie enttäuscht von Israels erstem König. War auch für ihn „Dichtung eine Art Rache an der Wirklichkeit“ (Thomas Mann)? Saul war der erste Regent und somit der eigentliche Staatsgründer des antiken Israel. Seine von Licht und Schatten gezeichnete Geschichte erfahren wir aus mehreren Gesprächen seines engsten Vertrauten Ziba mit dem querschnittgelähmten Königsenkel Meribbaal. Ort der Unterredung ist der Hof des Saul-Rivalen David.



Baumeister, Helmut: Von Franco-Spanien bis nach Flossenbürg. Roman über ein Zwangsarbeiter-Schicksal. 2014. 280 S. 440gr. ISBN 3-87336-475-1 Kt. 16.80

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Seit seiner Dissertation beschäftigt sich der Autor mit dem Spanischen Bürgerkrieg. Besonders tragisch empfindet er den Leidensweg der Spanienkämpfer, die nach der Niederlage der Republik als Zwangsarbeiter nach Deutschland verschleppt wurden und häufig in Konzentrationslagern ihr Leben verloren. Hinzu kommt ein persönlicher Bezug zu diesem Thema. Wenige Tage vor Kriegsende führte einer der Todesmärsche aus dem Konzentrationslager Flossenbürg durch das Dorf, aus dem die Mutter des Autors stammt. Am nächsten Tag fand man 104 Leichen auf den Gemeindefluren – Opfer, die von der Wachmannschaft erschossen oder erschlagen wurden oder an Erschöpfung starben. Diese Ereignisse flossen in den Roman ein. Dass Zwangsarbeit, Konzentrationslager und Todesmärsche nicht in Vergessenheit geraten, ist dem Autor ein besonderes Anliegen.



Bimek, Dietmar: Doppelter Espresso - Eine Liebe. Roman. 2017. 320 S. 460gr. ISBN 3-87336-600-2 Kt. 16.80

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Der Roman besticht durch seine genaue Beobachtung des Lebens in einer schwäbischen Kleinstadt unserer Tage, in das die bundesrepublikanische Wirklichkeit hineinverwoben ist. Mit Humor schildert der Autor auch die menschlichen Schwächen und die komischen Situationen, in die die Menschen meist unfreiwillig geraten. Im Mittelpunkt des Romans steht jedoch das ewige, aber immer komplexer und schwieriger werdende Thema der Beziehung von Mann und Frau mit seinen Spannungen, Irrungen und Wirrungen, aber auch Beglückungen.



Eyth, Max: Der Schneider von Ulm. Geschichte eines zweihundert Jahre zu früh Geborenen. 1997. 204 S. 300gr. ISBN 3-87336-230-9 Kt. 12.50

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Flögel, Birgitt : Jiri. Der Junge aus dem Pfahldorf. 2011. 271 S. 300gr. ISBN 3-87336-381-X Kt. 9.95

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Vor ungefähr 5000 Jahren erlebt Jiri seine erste Jagd, die leidvoll endet. Er verliert seinen Vater und beginnt oft von ihm zu träumen. Was will ihm der Vater aus dem Ahnenreich sagen, und war es wirklich ein Jagdunfall? Damit seine Mutter und seine drei kleinen Schwestern überleben können, stellt er sich dem Überlebenskampf. Der lange, kalte Winter steht bevor. Er ist die größte Herausforderung der Menschen im jungsteinzeitlichen Pfahldorf. Zum Glück hat Jiri Freunde, die ihm helfen.



Flögel, Birgitt: Mütter. Roman. 2012. 572 S. 700gr. ISBN 3-87336-946-X Kt. 18.90

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Marita reist mit ihrer Mutter Erika an die Orte ihrer Kindheit im ehemaligen Sudetenland. Sie hat die Präsenz alter Wunden unterschätzt und statt Freude überschwemmen sie Zorn, Trauer und die unerfüllte Sehnsucht nach Mutterliebe. Dabei erkennt sie, dass sie wieder schwanger ist, gerade als sie endlich Fuß im Beruf gefasst hat, nebenher studiert und auch von ihren Kindern gefordert wird. Wie soll sie sich entscheiden? Sie sucht nach Antwort in den Leben ihrer Ahninnen. An deren Wirkstätten taucht sie ein in die Lebenswege dieser Frauen. Wie hatte die Müllertochter Anna im Jahre 1881 ihre Heimkehr erlebt, als ihr heiß erkämpfter Ausbruch aus dem kleinen Schedlitz in die große Kurstadt Karlsbad mit einer unehelichen Schwangerschaft endete? Und wie verkraftete Marie, ihre einzige Tochter, den frühen Tod der Mutter? Was gab Marie später die Kraft, acht Kinder allein durch den ersten Weltkrieg und die anschließende Wirtschaftskrise zu bringen? Ihre älteste Tochter Anna wurde ihr zur größten Stütze, aber was bedeutete dies für das Mädchen, dessen Kindheit abrupt mit dem Tod des Vaters endete? Was war den Frauen in ihrer Familie wichtig? Marita fühlt eine tiefe Verbundenheit mit ihnen und sie erkennt, dass sie die gleichen Gefühle, die gleichen Sehnsüchte treiben, die auch ihren Ahninnen den Weg wiesen.



Funk, Claus: Das Lied der Bäume. Roman nach Tatsachen. 2013. 292 S. 350gr. ISBN 3-87336-479-4 Kt. 16.90

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Ein Roman, nach einer wahren Begebenheit in der Zeit des Dritten Reiches geschrieben. Durch viele und lange Gespräche mit Zeitzeugen, welche die im Roman handelnden Personen selbst gekannt haben, wurde versucht, ein Bild der im Roman vorkommenden Hauptpersonen und die Geschehnisse dieser Zeit aufzuzeichnen. Es enstand eine rührende Liebesgeschichte im Spiegel dieser Zeit.



Funk, Claus: Und über mir der Himmel... Novellen. 2015. 216 S. 340gr. ISBN 3-87336-540-5 Kt. 14.80

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Funk, Claus: Der verwundete Engel. 2016. 72 S. 200gr. ISBN 3-87336-541-3 Kt. 12.80

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Auseinandersetzungen mit der Mutter und ihrer bürgerlichen Denkweise, eine Burgruine auf einem Hügel im winterlichen Wald, Kälte, Einsamkeit, und ein seltsames Geheimnis der Großmutter. Irina, ein Mädchen der Gothic-Bewegung lebt in ihrer eigenen Welt, einer Welt der Sehnsucht nach Todesnähe, Frieden und Stille. Unverstanden von ihrer Umwelt musste sie einen ungewöhnlichen Weg gehen, um zu erfahren, dass niemand weiß, wohin einen die Liebe führen kann, selbst am Heiligen Abend, wenn der Weg auf der Flucht vor Weihnachten zu einer alten Burgruine mitten im Wald führt und man von seiner längst verstorbenen Großmutter erfährt, dass das eigene Herz, welches sich so tief in sich selbst verirren kann, immer wieder die Möglichkeit hat, den Weg nach Hause zu finden.



Kadelbach, Ulrich: Entwegt durch die Sahara mit Valentin Cless. Tübingen contra Rom. Historischer Roman. 2013. 176 S. 220gr. ISBN 3-87336-443-3 Kt. 15.90

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Ein Tübinger Student namens Valentin Cless wird 1583 über Spanien und Marokko, quer durch die Wüste Sahara, nach Äthiopien gesandt. Er soll unter weiträumiger Umgehung von Rom und dem Papst, Verbindung mit den dortigen Christen aufnehmen, um eine reformatorische Allianz zu schmieden. Ausgeheckt haben diesen Plan zwei Tübinger Professoren, Andreä und Crusius. Ulrich Kadelbach fand im Nachlass von Crusius wichtige Hinweise über die Reise. Auf dieser Grundlage zeichnet er ein Bild des damaligen Württemberg und der politischen Lage des Herzogtums, die von den konfessionellen Gegensätzen im Reich gekennzeichnet war. Als Kenner des Orients gelingt es ihm, sich spannend und humorvoll, in die Person des durch die Sahara reisenden Cless zu versetzen. Eine Überraschung ist der Leserschaft sicher.



Lindmajer, Gerlinde: Der Verdacht. Nachkriegsjahre im Oberallgäu. Drei Erzählungen. 2014. 128 S. 200gr. ISBN 3-87336-472-7 Kt. 12.40

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Ott, Ivan: Geraubte Kindheit. Autobiographischer Roman. 2012. 472 580gr. ISBN 3-87336-415-8 Kt. 19.90

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Nach Kriegsende flieht die Familie von Laibach über die Grenze nach Österreich. Die englischen Besatzer liefert sie jedoch an Jugoslawien aus, wo alle als Feinde des Volkes im KZ Teharje landen. Die Erwachsenen werden nach und nach umgebracht, der Junge kommt in ein Umerziehungslager am Berg Petricek. Dort regiert die Schwarze Witwe, der Teufel in Person. Sie wendet die brutalsten Methoden zur Erziehung der Kinder an und mißhandelt sie perfide. Mit elf Jahre gelangt der Junge in ein Kinderheim mit besseren Verhältnissen und muß nun die Vergangenheit als Staatsgeheimnis verdrängen. Als Jugoslawien zerfiel, schrieb sich Ivan Ott seine Kindheitsgeschichte von der Seele.



Riek, Gustav: Die Mammutjäger vom Lonetal. 2. verb. Aufl. 2014. 188 S. 320gr. ISBN 3-87336-462-X Gb. 14.95

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Der Tübinger Urgeschichtler und Ausgräber der weltbekannten Fundstelle Vogelherd, Gustav Riek, inszeniert diesen Roman basierend auf den Ergebnissen seiner archäologischen Untersuchungen in dieser Höhle. 1931 fand er dort neben vielen Funden aus der Zeit des Neandertalers, Hinterlassenschaften der eingewanderten anatomisch modernen Menschen, darunter die spektakulären figürlichen Kunstwerke, die zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit gehören. Die Funde, die Riek bei seinen Ausgrabungen gemacht hat, baut er kreativ in seinen Roman mit ein und legt das Pferdchen und das Mammut vom Vogelherd in die Hände von Flinkfuß, dem Künstler aus dem Stamm der Mammutjäger. Im Vorfeld erläutern Prof. Nicholas J. Conard und Ewa Dutkiewicz den aktuellen Stand der Forschung und Hintergründe, die für die Lektüre dieses Romans erforderlich sind.



Ruge, Elisabeth/ Ruge, Peter: Machtwechsel in Berlin. In Deutschland nicht nur über Veränderungen reden, sondern handeln – aber wie? Roman. 2017. 300 S. 350gr. ISBN 3-87336-579-0 Kt. 16.80

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Die Völkerwanderung aus dem Balkan, Afrika und dem Nahen Osten Richtung Europa droht das gesellschaftliche Gefüge Deutschlands ins Wanken zu bringen. Politiker beschwichtigen zwar, haben aber kaum Rezepte gegen die Flüchlingsflut. Die Regierung wirkt hilflos. In dem Buch „Macht-Wechsel in Berlin“ der ZDF- und Welt-Korrespondenten Peter und Elisabeth Ruge wird der Journalist Georg Schmitt mit der Analyse der Zustände beauftragt. Er findet einen Kreis beunruhigter Bürger in Schmalkalden, er stößt auf Muslime, die in einer Enklave in Thüringen nach den Vorschriften der Scharia leben, er begegnet Rechtsextremisten in Crawinkel und Pegida-Anführern in Dresden. Seine Suche nach einem geistigen Aufbruch führt zu den Freimaurern, in die Abgeschiedenheit von Klöstern und zur Führungsakademie nach Hamburg. Ist ein militärischer Putsch geplant?



Ruge, Elisabeth/ Ruge, Peter: Entengang. Die vergessenen Kinder des 20. Juli 1944 in Habkern. Roman. Mit einem Nachwort von Joachim Fest. 2017. 280 S. 300gr. ISBN 3-87336-612-6 Kt. 14.80

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Nach dem Attentat auf Hitler 1944 werden Verschworene und Mitwisser hingerichtet, die Familien zu ‚unwerten‘ Volksgenossen erklärt, die Kinder interniert. Bis zum Kriegsende bleiben sie unter falscher Identität in einem NS-Schulungsheim in Bad Sachsa im Harz. Auch nach dem Krieg kümmert sich niemand um sie, auch nicht das Rote Kreuz. Ein Schweizer Arzt startet 1946 eine Hilfsaktion. Er organisiert für 46 der vergessenen Kinder einen Ferienaufenthalt in Habkern im Berner Oberland. Der für das Schulungsheim zuständige Berliner SS-Oberaufseher Bornstädt nutzt den Status der Kinder zur privaten Vorsorge für die sich abzeichnende Niederlage. Er tauscht seinen eigenen Sohn gegen Konrad von Stechlin aus, der nun in das Konzentrationslager Buchenwald kommt. Im Roman wird der falsche Konrad in Habkern von Amerikanern adoptiert. Sein angeblicher Bruder Friedrich von Stechlin studiert erst im Westen, geht dann zurück in die DDR, um das von den Russen und später durch die DDR enteignete Familienerbe in Fürstenberg zurückzuerhalten. Nach der Wende gelingt es Friedrich, zu neuem Wohlstand zu kommen. Der inzwischen verarmte falsche Konrad taucht plötzlich im ehemaligen Kinderheim „Maiezyt“ in Habkern auf, um von den Stechlins einen Anteil am Erbe zu verlangen. In diesem Ränkespiel geht es um Leben und Tod.



Schatz, Doris: Mord im Elferrat. Liebe, Gift und Narrenkappe. 2016. 200 S. 240gr. ISBN 3-87336-588-X Kt. 14.80

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Gehört es zum Programm oder ist es echt? Diese Frage stellen sich ein Millionenpublikum vor den Fernsehern und die Gäste im Saal, als sie sehen wie der Sitzungspräsident in der Prunksitzung mitten im Elferrat umkippt. Vor laufenden Kameras einer Livesendung. Veitshöchheim, die Hochburg der fränkischen Fastnacht, steht Kopf. Noch während die Sendung läuft, stirbt der Mann auf dem Weg ins Krankenhaus. Klarer Fall: Kein natürlicher Tod sondern ein Mordanschlag. Galt er wirklich dem Fastnachter mit der roten Narrenkappe, oder einem der berühmten Künstler aus der fränkischen Fastnacht? Ein Geheimnis, dem eine Medizinstudentin und ein Personenschützer auf die Spur kommen. Sie führt weg aus Franken nach Frankfurt und in die Schweiz. Fakten treffen auf Fiktion. Alles kommt anders als erwartet. Nur die Liebe bleibt berechenbar.



Schmickler, Wolfgang: Kalte Verbrennung. 2015. 270 S. 390gr. ISBN 3-87336-485-9 Kt. 17.80

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Prof. Miller hat in seinem Privatlabor auf der schwäbischen Alb eine Brennstoffzelle entwickelt, effektiver und billiger als Dieselmotore oder Batterien. Ehe er die Patente an einen amerikanischen Konzern verkauft, testet er seine Zelle ein letztes Mal. Sie explodiert, und er kommt im Rauch um; jemand hat die Zelle manipuliert. Zwei Kommissare übernehmen den Fall: Krüger, ein schwäbisches Urgestein, und der Rheinländer Schmitz. Der Täter ist schnell gefaßt, aber er war nur ein Werkzeug. Die Ermittlungen führen die Kommissare in eine ihnen unbekannte Welt der Wissenschaft, mit genialen Ideen, Intrigen, Verrat - und besten Beziehungen zur Industrie. Steckt sein Sohn dahinter, der Geld für sein Start-up Unternehmen braucht, seine schöne, aber kühle Tochter, ein neidischer Kollege, oder sind es ganz andere Mächte, denen nichts an sauberer Energie liegt?



Schwarz, Walter: Das Todesproblem in der Dichtung - Der Ackermann und der Tod. 2014. 112 S. 132gr. ISBN 3-87336-511-1 Kt. 9.80

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Johannes von Tepl, der auch als Johannes von Saaz bekannt ist, schrieb er um das Jahr 1400 den Dialog Der Ackermann und der Tod. Er nennt sich selber darin einen Ackermann im Vogelkleid, also als Schreiber mit der (Vogel-) Feder als Werkzeug. Er beschimpft den Tod, der seinerseits sich seinem Ankläger stellt und sich verteidigt. Der Text dieses Streitgesprächs ist der erste Höhepunkt der frühneuhochdeutschen Literatur und in der Sprache der Prager-Hofkanzlei Kaiser Karls IV. geschrieben. Zahlreiche Handschriften und Drucke zeigen, wie beliebt dieses Werk war. Reinhold Schneider nannte es ein Trostbuch durch alle Jahrhunderte, von dem 1946 auch die sudetendeutsche Ackermann-Gemeinde ihren Namen herleitete. Nun hat das Institut für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien, Haus Königstein in Nidda, eine kleine Studie von Walter Schwarz: Das Todesproblem in der Dichtung Der Ackermann und der Tod herausgegeben, zu der Rudolf Grulich ein Vorwort schrieb. Das kleine Taschenbuch enthält auch einen dramatisierten modernen Text des tschechischen Regisseurs Dusan Robert Parizek. Diese moderne Fassung wurde nach der Wende in vielen Städten Böhmens aufgeführt.



Sigmund, G. J.: Domino-Effekt. Wege zum Krieg. 2014. 210 S. 280gr. ISBN 3-87336-478-6 Kt. 16.90

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Marianne kehrt nach einem längeren Aufenthalt in England nach Hause zurück. Nichtsahnend öffnet sie die Wohnungstür ihrer Eltern und findet beide blutüberströmt am Boden. Ihr Vater, Max Havelmann, Agent beim Bundesnachrichtendienst, versucht sie mit letzter Kraft zu warnen. Die Worte scheinen jedoch keinen Sinn zu ergeben. Marianne droht am Tode ihrer Eltern zu zerbrechen. Nur der zwingende Wunsch, diesen feigen Mord aufzuklären, verleiht ihr Kraft und Durchhaltevermögen. Sie wird selbst Agentin beim Bundesnachrichtendienst, um die Mörder zu entlarven. Die Suche wird zur Jagd und endet schließlich in Dallas, amTag als John F. Kennedy seinem Schicksal begegnet. Spannungsreich, wie wir es bereits vom Autor kennen, führt er uns in die Grauzone geheimdienstlicher Verstrickungen, in die Zeit des kalten Krieges und in das weltweite Netzwerk von Nazis und deren Verbündeten.



Werner, Jürgen: Eiszeitjäger auf der Schwäbischen Alb. 2008. 172 S. 260gr. ISBN 3-87336-359-3 Kt. 12.90

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Als die ersten modernen Menschen entlang der Donau nach Europa vordrangen, trafen sie dabei möglicherweise auf die dort schon seit längerer Zeit ansässigen Neandertaler. Im eiszeitlichen Überlebenskampf entstanden in den kleinen Seitentälern der Donau die bisher ältesten bekannten Kunstwerke der Menschheit, kleine Schnitzereien aus Mammutelfenbein. In dieser Anfangs- und Aufbruchszeit handelt die vorliegende Erzählung.



Zängerle, Alfred: Der Coup des Orakels. Roman. 2013. 488 S. 560gr. ISBN 3-87336-448-4 Kt. 16.80

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Was als beschauliche Urlaubsreise durch das Griechenland der 1980er Jahre beginnt, entwickelt eine unerwartete Eigendynamik und zwingt die unterschiedlichen Männertypen, den Womanizer Bert und den nachdenklichen Alf, zu gemeinsamem Handeln, denn unerwartete Abenteuer schweißen sie zusammen. Nachdem der einstige Glanz und die Bedeutung der Orakelstätte in Delphi längst in Vergessenheit geraten sind, stellt sich für Alf und Bert die faszinierende Frage: Hat im Jahr 86 vor Christus der römische Feldherr und Machtpolitiker Sulla alle Kostbarkeiten des Orakels zugunsten der römischen Kriegskasse tatsächlich einschmelzen lassen, oder ist ihm am Ende die damalige delphische Priesterschaft zuvor gekommen und vereitelte seine schnöden Pläne? Das Abenteuer führt die beiden Freunde abwechselnd durch die Geschichte des antiken Orakels und durch das Griechenland von Heute. Über verschlungene Handlungsebenen kommt es schließlich zu einem erstaunlichen Ende. Lassen Sie sich überraschen, was selbst bei Abwesenheit des gotischen Bauwerks jetzt alles erst recht geschieht.