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Beck, Josef : Geschichte der Stadt Neutitschein und deren Umgebung. Verb. Neuaufl. d. Ausg. v. 1854. 2013. 300 S. 460gr. ISBN 3-87336-450-6 Kt. 14.90

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Gehrmann, Helmut: Tschechischer nationaler Mythos als politische Religion und Rückwirkung auf das Glaubensleben in den böhmischen Ländern 1848-1948. 2015. 528 S. 940gr. ISBN 3-87336-550-2 Kt. 29.80

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Kanzlei der Erzbischöflichen Kurie (Hg.): Handbuch des Erzbistums Breslau für das Jahr 1939. 2003. 244 S. 300gr. ISBN 3-87336-129-9 Kt. 18.00

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Kiesewetter-Giese, Edith: Reiseerlebnisse zu DDR-Zeiten. Datsche bauen - kurios?. 2009. 123 S. 260gr. ISBN 3-87336-922-2 Kt. 14.80

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Edith Kiesewetter-Giese schreibt authentische Geschichten aus ihrem Leben. Sie macht das mit Augenzwinkern, und oft erkennt man erst auf den zweiten Blick, dass sie durch ihre Erzählungen auch Situationen in gewissen Zeitabschnitten dokumentiert. Wie der Titel dieses Buches schon ausdrückt – es ist erstaunlich, was man so alles erlebt – und was in einem Menschen alles geschieht. Das Schöne daran, es bleibt ein glücklicher Mensch übrig.



Kiesewetter-Giese, Edith: Erinnerungen an Mähren. Von Neutitschein nach Berlin. 2012. 186 S. 260gr. ISBN 3-87336-932-X Kt. 14.80

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In diesem Buch beschränken sich meine Erinnerungen nicht nur auf mein Leben in der Zeit vor 1945, da ich denke, es soll auch deutlich gemacht werden, wie Menschen aus einer Schicksalssituation wieder herauskommen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das auch aus einer fast aussichtslosen Familiensituation nicht leicht ist. Man muss einen festen Willen zur Veränderung haben, muss fleißig sein, Hilfe annehmen und die gegebenen Möglichkeiten nutzen. Ich möchte aber auch an die erinnern, die die Folgen der Vertreibung nicht überlebt haben, krank und alt waren, körperlich misshandelt worden waren und keine Kraft für den Neuanfang hatten. Ich denke da an viele Frauen mit Kindern und ihren alten Eltern, an die Bauern, die ihre Arbeitsgrundlage Boden und Vieh verloren hatten und sich neu orientieren mussten, da das neue Land ja nur in begrenztem Umfang zur Verfügung stand. Ähnlich ging es den Gewerbetreibenden, und für einen ausgebildeten Facharbeiter fehlte oft das Umfeld, um in seinem Beruf wieder arbeiten zu können. Das Los der Frauen wurde auch oft dadurch erschwert, dass ihre Männer im Krieg gefallen waren oder im Zwangsarbeitslagern und in Gefangenschaft festgehalten wurden.



Kiesewetter-Giese, Edith: Querschnitte meines Lebens. 2013. 210 S. 340gr. ISBN 3-87336-933-8 Kt. 14.80

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Edith Kiesewetter-Giese wurde 1935 in der damaligen Tschechoslowakei geboren und wurde dann nach dem Münchner Abkommen 1938 Bürgerin des Deutschen Reiches. Nach der Vertreibung der Sudetendeutschen geriet sie mit ihrer Familie in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ), lebte dann 41 Jahre in der DDR und gestaltet heute ihren Lebensabend in der wiedervereinigten Bundesrepublik Deutschland. Die Geschichten stehen jeweils in zeitlichen und historischen Bezügen, und bilden ein Kaleidoskop der jeweiligen Epoche. Auch unangenehme Themen fasst die Autorin an, die dem Zeitgeist nicht immer entsprechen. Edith Kiesewetter-Giese schreibt für die Enkelgeneration. An diese wendet sie sich aus der Erkenntnis, dass irgendwann jede Generation ausstirbt und die ihr zugedachten Fragen nicht mehr beantworten kann.



Kiesewetter-Giese, Edith (Hg.): Was in Erinnerung bleibt – stirbt nicht!. 2014. 512 S. 660gr. ISBN 3-87336-520-0 Kt. 24.80

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In diesem Buch kommen Zeitzeugen aus den deutschen Ortsgebieten zu Wort. Sie kommen aus Regionen mit unterschiedlichen Lebensarten, die z.T. noch von der k.u.k. Monarchie geprägt waren. Sie kommen aus Gebieten, in denen die Menschen mit Gewerben wie Weben, Glasmacherei, Musikinstrumentenbau, Papier- und Tuchherstellung, Holzschnitzereien u.a. m. ihren Lebensunterhalt verdienten. Aus diesen Regionen kommen auch großartige Erzähler, Maler, Graphiker und Wissenschaftler. Die Geschichte dieses Landes ist eine übergreifende, eine deutsche, österreichische, aber auch eine europäische Geschichte, die letztendlich das Schicksal der dort lebenden Bevölkerung bestimmte. Dem Leser wird erzählt, wie die Menschen, die in politisch unruhigen Zeiten geboren und aufgewachsen sind, aus der Heimat vertrieben wurden, ihren Lebensweg unter schwierigen und komplizierten Umständen gegangen sind.



Kössler, Franz: Was ich in meiner Schatztruhe fand... Erlebtes und Erdachtes. 2016. 222 S. 300gr. ISBN 3-87336-573-1 Kt. 14.80

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Die hier berichteten Erinnerungen mit einigen weiteren Geschichten mögen einen Eindruck vom Leben der Voreltern in ehemals deutschsprachigen Regionen vermitteln. Die Vorwelt ging, die Nachwelt soll erfahren, wie es war, vor vielen bedeutungsvollen Jahren.



Kössler, Franz: Die Nachfahren des Lokators. Geschichte und Geschichten aus dem Schönhengstgau. 2009. 299 S., zahlr. s/w. Abb. 440gr. ISBN 3-87336-913-3 Kt. 16.80

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In diesem Buch beschreibt der Autor die Besiedlung des ehemaligen Grenzwaldes zwischen Böhmen und Mähren, berichtet über bäuerliche Lebensweise, Kriege, Hungersnöte und Epidemien. Am Beispiel der Nachkommen des Lokators werden Schicksale von realen und fiktiven Personen mit historischen Ereignissen zu einer Familiensaga verwoben. Fleiß, Sparsamkeit, Hilfsbereitschaft, Religiosität und Toleranz bilden das Fundament für die in sieben Jahrhunderten gewachsene Schönhengster Sprachinsel. Ein Anhang enthält Kurzbiographien von Persönlichkeiten aus dem Gebiet.



Lindmajer, Gerlinde: Der Verdacht. Nachkriegsjahre im Oberallgäu. Drei Erzählungen. 2014. 128 S. 200gr. ISBN 3-87336-472-7 Kt. 12.40

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Neumann, Erika: Oderstädtchen. Gedichte aus Odrau und dem Kuhländchen. 2015. 168 S. 340gr. ISBN 3-87336-535-9 Kt. 16.80

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Das Oderstädtchen ist die erste Stadt an der jungen Oder im Kuhländchen in Sudetenschlesien. Der Name der kleinen Stadt war Odrau und sie wurde jahrhundertelang von deutschen Menschen bewohnt. Meine Heimat wollte ich wiedersehen. Erst 20 Jahre nach der Vertreibung konnte ich mir den Wunsch erfüllen. Alles was ich dann bei dieser Heimkehr empfand, drückt das erste Gedicht dieses Büchleins aus. Es wurde zum Auftakt aller folgenden Beiträge, die im Heimatbrief der Stadt Odrau und Umgebung und im Heimatheft Alte Heimat Kuhländchen veröffentlicht wurden. Nach jedem weiteren Besuch öffneten sich in mir Türen, die lange Zeit verschlossen waren. Ich habe mir die Heimat der Jugendzeit schreibend zurückerobert. Ein Teil der Gedichte ist in Odrauer Mundart geschrieben, wie ich sie in den Straßen und Geschäften der Stadt hörte. Zum besseren Verstehen ist am Ende des Buches ein Mundartwörter-Verzeichnis angefügt.



Schon, Jenny/ Süss, Joachim: PostelbergKindeskinder. 2011. 138 S. 220gr. ISBN 3-87336-367-4 Kt. 14.80

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Postelberg, ein Ort in Westböhmen, gilt vielen als Synonym für das Trauma der Vertreibung, die die deutschstämmigen Böhmen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erlebt haben. In dem Buch erzählen zwei Autoren unterschiedlicher Nachkriegsgenerationen. Das Buch will zu einer offenen Diskussion über die Wirkung des Krieges und Flucht und Vertreibung in Deutschland beitragen.



Schwarz, Walter: Das Todesproblem in der Dichtung - Der Ackermann und der Tod. 2014. 112 S. 132gr. ISBN 3-87336-511-1 Kt. 9.80

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Johannes von Tepl, der auch als Johannes von Saaz bekannt ist, schrieb er um das Jahr 1400 den Dialog Der Ackermann und der Tod. Er nennt sich selber darin einen Ackermann im Vogelkleid, also als Schreiber mit der (Vogel-) Feder als Werkzeug. Er beschimpft den Tod, der seinerseits sich seinem Ankläger stellt und sich verteidigt. Der Text dieses Streitgesprächs ist der erste Höhepunkt der frühneuhochdeutschen Literatur und in der Sprache der Prager-Hofkanzlei Kaiser Karls IV. geschrieben. Zahlreiche Handschriften und Drucke zeigen, wie beliebt dieses Werk war. Reinhold Schneider nannte es ein Trostbuch durch alle Jahrhunderte, von dem 1946 auch die sudetendeutsche Ackermann-Gemeinde ihren Namen herleitete. Nun hat das Institut für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien, Haus Königstein in Nidda, eine kleine Studie von Walter Schwarz: Das Todesproblem in der Dichtung Der Ackermann und der Tod herausgegeben, zu der Rudolf Grulich ein Vorwort schrieb. Das kleine Taschenbuch enthält auch einen dramatisierten modernen Text des tschechischen Regisseurs Dusan Robert Parizek. Diese moderne Fassung wurde nach der Wende in vielen Städten Böhmens aufgeführt.



Strosche, Patrick: Wohin soll ich mich wenden? Das Ringen um die Aufnahme ostdeutscher Kirchenlieder in das Gesangbuch des Bistums Mainz. 2017. 192 S. 210gr. ISBN 3-87336-601-0 Kt. 9.80

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Patrick Strosche, Jahrgang 1989, hat Großeltern, die aus dem Sudetenland vertrieben wurden. Früh kam er mit deren Kultur und Religiosität in Berührung. Besuche der Heimatvertriebenenwallfahrt in Maria Einsiedel bei seinem Heimatort Gernsheim gehören auch dazu. Während seines Theologie–Studiums beschäftigte er sich mit den Kirchenliedern der Heimatvertriebenen. Diese Lieder sind in seinem Werk dokumentiert. Dabei war und ist es sein Bestreben, dass diese Lieder aus dem ehemaligen Sudetenland und den früheren ostdeutschen Provinzen auch Einzug in das Gesangbuch des Bistums Mainz finden.



Struck, Arnold: Wittichenau und die Länder der böhmischen Krone. Geschichte einer Nachbarschaft über 760 Jahre. 2010. 272 S. 420gr. ISBN 3-87336-928-1 Kt. 14.80

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Der Autor, fünfzehn Jahre lang Angehöriger des hessischen Landtages, veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur Geschichte und Kirchengeschichte Niddas und Oberhessens. Schon immer hatte ihn auch Wittichenau und die Lausitz interessiert, denn „es war die Heimat meiner Mutter, meiner Großeltern und von Vorfahren, die so fremdartige Namen wie Heiduschka und Salowsky trugen. Erst nach der Wende war es mit möglich, ihren Spuren nachzugehen. Und beim Stöbern in alten Chroniken und beim Studium der Kirchenbücher fand ich immer neue Verbindungen und Wege, die von der Lausitz nach Böhmen führten. Zahlreiche geistliche Uronkels hatten ihre Jugendjahre im Wendischen Seminar in Prag verbracht“. In diesem Buch legt Arnold Spruck nun die Ergebnisse seiner Spurensuche vor, die uns 800 Jahre Kirchengeschichte mit heute oft vergessenen Gemeinsamkeiten und Verbindungen einer engen Nachbarschaft der Lausitz mit den böhmischen Ländern vor Augen führen.



Wolf, Alfred: Im Schlagschatten der Machtpolitik. Eine Kindheit in Mährisch-Schlesien 1931-1946. 2011. 560 S. 700gr. ISBN 3-87336-387-9 Kt. 24.80

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Der Autor beschreibt die verlorene Heimat, die Tschechen und den Krieg, die Habsburger, die Nazis und die dramatische Zeitgeschichte. Er legt ein umfangreiches Werk vor, reich bebildert und mit einer umfassenden Schilderung von Politik, Recht und Gesellschaft, eingebettet in ein erlebnisreiches, ausgeschöpftes Leben.